Dienstag, 8. Juni 2010

Endspurt

Bei der Befüllung des Panini-Albums bin ich inzwischen bei gut 81 Prozent angekommen. Sollte einer meiner Leser hier auch sammeln, kann er auf dieser Tabelle sehen, welche Bilder mir noch fehlen (linker Bereich) bzw. welche Bilder ich doppelt habe. Mal gucken, ob man nicht auch übers Netz tauschen kann.


Montag, 7. Juni 2010

Gauck-Ecke

Oben rechts klappt jetzt Herr Gauck auf. Warum? Weil ich mich aus ein paar Gründen - im privaten Blog - aus dem Fenster lehne und seine richtige und wichtige Kandidatur unterstützen möchte.
  • Als ich zum ersten Mal im Vorübergehen von seiner Kandidatur hörte, dachte ich: "Oh, da hat Frau Merkel ja doch noch wen gefunden, der gut ins Amt passt." Schade, dass sie lieber einen grinsenden Parteisoldaten ohne Ideen aufgestellt hat.
  • "Und dann geht es einem, wenn man Wulff betrachtet, nicht gut." Dieser Satz stammt aus einem sehr lesenswerten Artikel aus der FAS von Nils Minkmar.
  • Ich kenne Leute, die in ihrer hervoragenden pädagogischen Arbeit an einer Gesamtschule in Niedersachsen, durch Herrn Wulff und seine Politik systematisch behindert wurden.
  • Gauck ist - so zumindest mein Eindruck - auf dem besten Weg DER Kandidat des Netzes zu werden. Ich bezweifele zwar, dass die Macht der Netzvollproduzierer bis in die Bundesversammlung hineinreicht, aber man kann es ja wenigstens mal probieren.
Wer Gaucks-Kandidatur unterstützen möchte, kann sich im Pottblog den Code für die Gauck-Ecke holen, er/sie kann #mygauck hinter seine Tweets schreiben und hier mit seinem Avatar auftauchen und natürlich kann man auch versuchen, auf CDU/FDP-Bundestagsabgeordnete einzureden. Mal gucken, ob da nur noch Parteidisziplin oder auch noch etwas Verstand verortet ist...


Sonntag, 6. Juni 2010

Leider verpasst: Party des Jahres...

...na, zumindest die skurrilste Party des Jahres. Zum zweiten Mal fand jetzt in Münster eine Kopfhörerparty statt. Mein Kollege Tobias Weckenbrock war aber da und hat folgendes Video mitgebracht: Die Zischlaute kommen, glaube ich, von den Nebelkanonen.



Was ich mch gefragt habe: Wenn ich hier ein fremdes Video einbette und um ein paar Zeilen ergänze, darf ich dann schon einen Flattr-Button druntersetzen? Ich mach's einfach mal, sollte das irgendwie verboten sein, entferne ich ihn aber natürlich.


Samstag, 5. Juni 2010

Nochmal Flattr

Flattr gewinnt im Moment weiter an Tempo, neben dem geschätzten Kollegen Ostrop hat jetzt auch Ober-Alpha-Blogger Stefan Niggemeier Flattr-Buttons integriert. Bei ihm in den Kommentaren gehen Einladungscodes weg wie warme Semmel. Ich habe auch noch drei Codes für Flattr übrig, wer diese nutzen möchte, möge sich bitte bedienen:

de2d132b12f10e21e
d6bb0ec500385e123
d930a7ee3d8cfcad6


Donnerstag, 3. Juni 2010

Neues von Claudia

Bekanntlich wohnt ja jetzt Claudia bei uns auf dem Balkon. Hier gibt es mal ein kurzes Update mit zwei neuen Bildern. Ich sag mal so, sie wird bestimmt nicht der ertragreichste Kirschbaum der Aaseestadt... Aber das ist uns egal.

So sah Claudia vor ein paar Wochen aus, kleine grüne Kirschen machten uns Hoffnung...










...aber irgendwie sind die kleinen Kirschen immer noch ziemlich klein und außerdem reichlich gelb. Naja, immerhin hat meine Freundin die Seitentriebe wie vom Gartenzentrum empfohlen radikal gekürzt.






Sonntag, 30. Mai 2010

Flattr

Kachingle gibt es hier ja schon etwas länger. Nachdem die taz, mein Bruder und Kollege Weckenbrock jetzt Flattr nutzen, probiere ich das auch mal aus.

Ich finde es bemerkenswert, dass sich doch eine erstaunlich große Zahl der Netzvollschreiberproduzierer für Bezahlsysteme interessiert. Und ich behaupte einmal: So wie bei mir, geht es nicht darum, wahnsinnig viel Kohle einzunehmen, sondern zu wissen, dass die Netzinhalte auch honoriert werden sollten.

Wer, wie ich, 70, 80 Euro im Monat für traditionelle Medien ausgibt, sollte sich nicht an den 5 Dollar (Kachingle) und/oder 2 bis 8 Euro (Flattr) stören, die per Mikro-Payment auf Medien (taz, Freitag) und Blogger (Carta, Egghat), kurz auf Inhalte-Produzenten, verteilt werden können.


55 Prozent

Gute zwei Wochen nach meinem Sammelstart habe ich das Panini-Album zu 55 Prozent gefüllt, 287 Bilder fehlen mir noch. Dass es nicht 50 mehr sind, lag an der Super-Tauschbörse im Gasolin (Aegidiistraße), die dort samstags ab 13 Uhr stattfindet. Ich hab mit Sechsjährigen getauscht und mit geschätzt 55-Jährigen. Die Sucht erfasst also alle Altersgruppen. Fürs Gasolin könnte das Ganze noch etwas lukrativer sein, wenn sie ein paar mehr Servicekräfte einsetzen würden.

Tipp: Am besten eine Liste der fehlenden Bilder mitbringen, unbedingt aber die eigenen Doppelten nach Zahlen sortieren.


Samstag, 29. Mai 2010

Mal wieder Berlin

Vor etwa einem Jahr gab es ja schon mal Reisetipps für die Hauptstadt. Jetzt war ich wieder da, es folgen vier Tipps und eine Ergänzung:


Untergrund

Spannend war die Tour mit dem Verein Berliner Unterwelten in einen nie genutzten unterirdischen S-Bahnhof am Moritzplatz und einen unter Wasser stehenden Bunker in der Nähe. Tour D lohnt sich, auch wenn man nachher kalte Füße hat. Taschenlampe nicht vergessen.


Radeln

Als Münsteraner kann ichs auch in Berlin nicht lassen. Und es werden auf den ersten Blick immer mehr Radler auf Berlins Straßen - bald können da Autofahrer genauso einpacken, wie hier...

An einem Tag sind wir mit dem Tourveranstalter Berlin-on-Bike vier Stunden auf den Spuren der Mauer rumgefahren. Das war ziemlich interessant und hat zudem trotz eines Schauers Spaß gemacht. Gruselig: Der Besuch beim völlig verbitterten Bruder des ersten Maueropfers durch Schüsse, Günter Litfin. Der Bruder betreibt einen der letzten erhaltenen Grenzwachtürme als Privatmuseum und ist (aus verständlichen Gründen) voller Hass auf Kommunisten und alles, was er dafür hält.

Ein anderes Mal sind Susanne und ich mit Call a Bike (DB Leihrädern) vom Kudamm zum Ostbahnhof geradelt. Erst durch den Tiergarten zum Brandenburger Tor, dann auf gut ausgeschilderten Radwegen an Kanälen entlang. Dabei habe ich die tolle Call-a-Bike-App getestet. Funktioniert einwandfrei, lohnt sich.


Kanzlerinnen U-Bahn

Auch wenn Frau Merkel nicht zugestiegen ist: Die handgestoppten 2:30 Minuten vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor auf der Mini-U-Bahn-Linie U55 muss man mal gemacht haben. Die Fahrer tun mir allerdings leid, ständig müssen sie den Führerstand wechseln.


FC Magnet

Richtig nette Fußballkneipe in Mitte (Veteranenstr. 26). Lecker Flaschenbier, Kicker, nette Leute. Wer mal Fußball gucken will oder muss ist im FC Magnet richtig.


Café November

Im letzten Blogpost zu Berlin hatte ich empfohlen dort zu Frühstücken. Falls jemand das plant, drücke ich ihm die Daumen, dass er nicht an den arroganten Kellner gerät, der Leute (Touris?) gern erst ignoriert und später dann andere Preise als auf der Karte vermerkt sind verlangt. Weist man ihn drauf hin, ist er beleidigt. Empfehlung für den Laden also bitte streichen.


Freitag, 28. Mai 2010

Ihr könnt nach Oslo fahr'n!

Zum Thema Grand Prix ein gut gemachter Puma-Spot aus der Fankurve:



(via: Oslog.tv tolles/r Blog von Niggemeier und Heinser aus Oslo)

Dienstag, 18. Mai 2010

Praktisch, dieses Internet

Mal wieder ein Beispiel dafür, wie ich Dank des Netzes auf etwas aufmerksam geworden bin, das ich wahrscheinlich sonst nie entdeckt hätte - nebenbei habe ich auch mehr von einen GEZ-Gebühren:

Als ich neulich bei iTunes nach interessanten Podcasts suchte, fiel mein Blick auf eine WDR5-Sendereihe, von der ich noch nie zuvor gehört hatte. Erlebte Geschichten heißt die Reihe und ein Blick auf den Sendetermin verriet mir auch, warum sie mir unbekannt war: Sie läuft Sonntags um 7.05 Uhr.

Ich habe mir eine Folge angehört - es ging um den Künstler HA Schult - und war begeistert: In eigenen Wortern erzählte dieser sein Leben, offensichtlich war er interviewt worden, man hörte aber nur Schult sprechen. Trotz all der Probleme, die mit Zeitzeugen verbunden sind - sowas ist authentische Geschichtsvermittlung.

Inzwischen habe ich mir mehrere Folgen heruntergeladen und angehört. Wer es früher genossen hat, seine Großeltern über alte Zeiten berichte zu lassen, wird die Reihe lieben. Und das Netz, dass es einem ermöglicht, die Folgen nicht Sonntags um kurz nach Sieben hören zu müssen.