Samstag, 7. Januar 2012

Drei Mann, eine Frau, eine Gitarre - und Käpt'n Haddock


Oha, 2012 wird offenbar ziemlich musiklastig. Aber egal, diese Art des Gitarrespielens musste ich einbinden.



(via: Stefan Bergmann)

Montag, 2. Januar 2012

Die Ärzte aus Berlin (auuuus Berlin) als Netzpioniere


Die beste Band der Welt hat 2001 offenbar ein Internet-Wunschkonzert gegeben. Erst knapp 3000 Views auf Youtube sind definitiv viel zu wenige.

(via: Andreas Hausmann)

Freitag, 9. Dezember 2011

Schnell gucken, auf jeden Fall lesen

Zur Zeit lese ich den Roman "In Zeiten abnehmenden Lichts" von Eugen Ruge. Das ist sicher kein Geheimtipp, das Buch verkauft sich nämlich wie geschnitten Brot.

Ganz kurz der Inhalt: Es geht drei Generationen einer Familie und ihren Niedergang (und den ihres Landes, der DDR). Das Gänze erfahren wir aus sieben Perspektiven, immer wieder erhält man Einblicke aus verschiedenen Jahren zwischen 1952 und 2001. Gibt's im Buchhandel, ich lese es gerade als erstes eBook auf dem iPad und iPhone (ist auch billiger, 16,99 statt 19,95 Euro).

Worauf ich aber unbedingt hinweisen muss: Noch bis Sonntag (11.12.) steht in der Mediathek von Arte (sie heißt glaube ich Arte +7, es gibt sie auch als App) eine Dokumentation zur Verfügung über Rüge und die Entstehung des Romans zur Verfügung. Und man kann diese sogar hier einbinden:



Ich fand diese sehr spannend, da man dort Einiges zu Ruge, seiner Geschichte und den Vermarktungsmechanismen der Buchindustrie erfährt. Aufmerksam geworden bin ich auf den Film durch einen taz-Artikel.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Ich will doch nur Zeitung lesen

Seit ein paar Tagen gehöre auch ich zu diesen Freaks, die ein iPad besitzen. Ob das Ding wirklich Hunderte Euro Wert ist, kann ich noch nicht sagen.

Was mich aber begeistert, ist wie viel Spaß es macht, einfach nur Zeitung zu lesen. Man bekommt zum Start ungefähr alle Blätter ein paar Wochen kostenlos, also Teste ich gerade FAZ, Tagesspiegel, Guardian, Welt... Außerdem erhalte ich die eZeitung meines Arbeitgebers kostenlos. Als Spiegel-Abo Inhaber (war ein Geschenk) lese ich den auch auf dem Tablet. Gestern habe ich die Zeit gekauft und heruntergeladen und gerade noch die geschätzte FAS für 2,99 Euro.

Was soll ich sagen? Ich liebe diese Art des Zeitunglesens. Klar, die Navigation durch die Blätter ist manchmal gewöhnungsbedürftig. Oft suche ich erstmal nach versteckten Features oder bewundere die tolle Qualität der Fotos, statt mich intensiv den Texten zu widmen - aber egal, das wird sich geben. Der Vorteil gegenüber Papier ist klar: Ich muss weder zum Kiosk noch zum Briefkasten laufen und - noch wichtiger - nachher nicht zur Altpapiertonne. Wenn ich Bock habe und Zeit, kaufe ich mir die FAZ, Zeit oder taz. Schwupp, schwupp alles drauf, ab in den Zug, Musik an und in Ruhe lesen. Perfekt.

Über die brandneue FAS-Apo wird gerade stark diskutiert. Christian Jakubetz etwa findet sie nicht sehr gelungen. Bei einigen Kritikpunkten hat er sicher recht, etwa bei dem Unsinn, dass Abonnenten keinen Rabatt bekommen. Aber die Kritik, dass Videos und andere Multimedia-Elemente fehlen, kann ich nicht teilen. Ganz einfach, weil sie mir nicht fehlen. Ich will Sonntagsmorgens eine Zeitung lesen. Ein Paket aus Texten und Bildern, schlau zusammengestellt, möglichst schlau geschrieben. Will ich Blinki-Blinki und interaktives Zeugs, geh ich ins Netz.

Beim Scoopcamp hat Jochen Wegner jüngst einen tollen Vortrag zu iPad Apps gehalten. Er hat zum Beispiel die ebnafalls von Jakubetz kritisierte FAZ-App gelobt. Was Jakubetz als popeligen PDF-Reader bezeichnet, bekam im Wegner-Vortrag ein Lob, weil die Benutzerführung klar ist und man das machen kann, was viele - auch ich - wollen: Einfach nur Zeitung lesen.

Wahrscheinlich macht die Zeit es mal wieder richtig: Alle spannenden Texte plus ein wenig Blinki-Zeugs. Da könnte man glatt Stammkunde der digitalen Version werden.

Freitag, 4. November 2011

"Schön" hier


Endlich mal wieder was "ironisches" hier. Anders lässt es sich angesichts solcher Entwicklungen rund um die neuen Allzweck-Sündenböcke "gewaltbereite Fußballfans" auch kaum noch aushalten. Mal was anderes zum Thema liest man bei Schwatzgelb oder auch bei den Ruhrbaronen.

Montag, 3. Oktober 2011

Walk on, walk on

Gerade habe ich beim Aufräumen in der August-Ausgabe der Brand eins einen starken, mutmachenden Text von Oliver Fritsch gelesen. Es geht um den Kampf der Hartplatzhelden gegen den Württembergischen Fußball-Verband. Darum sich nicht einschüchtern zu lassen, nicht aufzugeben. 

Glücklicherweise stellt Brand eins seine Texte nach Erscheinen einer neuen Ausgabe ins Netz. Zum Text geht es hier entlang.

Donnerstag, 29. September 2011

Storify vom Scoopcamp 2011

Meine dritte Konferenz in diesem Jahr (nach tazlab und Next11) fand in Hamburg statt. Netterweise hat mich mein Arbeitgeber auf das Scoopcamp geschickt. Was dort passiert ist, kann man in meinem Storify aus der Ballinstadt nachlesen:

Montag, 29. August 2011

Nach Paris, ein Filmtipp

Die Sommerpause in diesem Blog hat etwas länger gedauert. Unter anderem waren wir in den Ferien in Paris. Da trifft es sich doch gut, dass Woody Allen - von dem ich bisher quasi nix gesehen habe - einen wunderbaren, netten Film gemacht hat, der komplett in Paris spielt und ein echter Tipp ist. Ein bisschen Magie, ein bisschen Weisheit, ein bisschen Humor und Romantik ist natürlich auch dabei. Midnight in Paris läuft in Münster im Moment im Schlosstheater, in dem man vorm Film auch wunderbar Kleinigkeiten essen und Wein trinken kann. Lohnt sich (8/10).

Freitag, 22. Juli 2011

Als Weltmeisterin die Zeitraffer-App getestet

Im Urlaub lass ich meine weibliche Seite raus und fühle mich als Weltmeisterin. Gestern habe ich mir bei der Bahn den Weltmeisterinnen-Pass gekauft, mit dem auch Mann einen Monat lang mit jedem Zug kreuz und quer durchs Land reisen kann. Das habe ich dann auch gleich ausprobiert und in der DB Lounge in Frankfurt die App namens Zeitraffer getestet. Klar mit Gutjahr-Stativ und etwas Unterleg-Musik wäre es besser, aber immerhin.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Empfehlungen

Kaufen, lesen

Das inzwischen dritte Print-Ding der Ruhrbarone ist draußen. Ich bin der Meinung, dass es die 8,95 Euro wert ist, die als Preis aufgerufen werden. Teilweise spielen die Geschichten im Revier, teilweise anderswo. Nicht alle Stories find ich toll, aber als Gesamtpaket auf jeden Fall lesenswert. In Dortmund (und bestimmt auch anderswo) gibt's das Ding im Buchhandel. Man kann es aber auch auf ruhrbarone.de bestellen.


Angucken, freuen




(via +Robert Basic)


Finden, einsenden

Als Dortmunder Lokalredaktion der Ruhr Nachrichten haben wir ein Experiment gestartet. Mit Hilfe von Storify verlinken wir unter dem Namen "Netzfundstücke" auf Tweets, Facebook-Einträge, Flickr-Bilder, Youtube-Videos und Internet-Beiträge, die etwas mit Dortmund zu tun haben. Inzwischen gibt es dort viele Links auf Blogs, andere Medien und sogar unseren lokalen Mitbewerber. Wer im Netz irgendwas interessantes über DO entdeckt, kann uns gern einen Hinweis geben, wir verlinken gern.

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