Mittwoch, 6. Oktober 2010

Industriebier - na und?

Neuerdings arbeite ich ja in Dortmund - früher mal bekannt als "Bierstadt". Dass sie das irgendwie nicht mehr ist, hat man auch im Paralleluniversum Münster mitbekommen, aber erst seit ich regelmäßig in DO bin, habe ich mal nachgeschaut, warum das B-Wort dort nicht mehr als Synonym für die Stadt taugt.

Also habe ich bei Wikipedia und sonstwo im Netz nach Dortmunder Bier gesucht....

Und gestaunt.

Es gab früher zahlreiche Brauereien. Und heute noch eine echte? Aus der all das Kronen, Union, DAB, Brinkhoff's, Thier, Hansa....kommt? Traurig.

Aber was soll's, ich gebe dem Dortmunder Bier eine Chance, denn auch wenn das ganze Bier als Industriebier bei DAB gefertigt wird, schmecken unterschiedliche Sorten durchaus unterschiedlich. Kronen Pils ist ganz lecker und das gut gekühlte Brinkhoff's mundet auch. Und ganz ehrlich, warum ist industrielle Fertigung beim Bier schlimm, beim Auto, Mobiltelefon, Schokoriegel oder Klopapier aber nicht? Ich hab' mir vorgenommen mal wieder öfter zum Bier aus der Nachbarstadt zu greifen (Natürlich nur, wenn kein Pinkus angeboten wird).

Und damit Prost.

Kommentare:

JP hat gesagt…

Eine meiner Lieblingskneipen führte jahrelang Kronen. Was waren wir froh, als der Wirt einen Wechsel verkündete. Dass er zu Warsteiner wechselte, wusste da aber noch keiner.

Hansa ist doch eigentlich ziemlich gut! Mein Lieblingsbilligbier. Oder besser "Premiumpils im unteren Preissegment".

oko hat gesagt…

Ja, Warsteiner geht gar nicht. Dummerweise sind die Bierlieferant der Preußen...