Mittwoch, 13. April 2011

Wer will meine 1914,48 Euro?

Ich gebe ja zu, dass man die 26,59 Euro, die mein Arbeitgeber mir monatlich als "Vermögenswirksame Leistungen" in den Arbeitsvertrag geschrieben hat, kaum zum Aufbau eines Vermögens nutzen kann. Aber immerhin kommen da nach sechs Jahren 1914,48 Euro bei rum und eventuell lege ich ja auch ein paar Euros selbst drauf. Nur offenbar will das Geld so recht niemand haben, jedenfalls nicht meine Hausbank.

Gestern habe ich bei der bistumseigenen DKM angerufen, hatte meinen persönlichen Berater am Telefon. Eigentlich wollte ich mich mal kurz mit ihm treffen, damit er mir sagen kann, wie ich die paar Euro am besten anlegen kann. Er wirkte sehr gelangweilt, sagte irgendwas von einem Sparplan, der 1% bringt und dass er ab Donnerstag Urlaub habe und man sich deshalb nicht treffen könne. Auf meine Frage nach Alternativen zu dem 1%-Ding sagte er sinngemäß, dass sich das bei dem geringen Betrag eh nicht lohne. Eigentlich mag ich meine Bank, denn sie ist unschlagbar günstig (Dispozinsen aktuell: 6,4 %, keine Kontoführungsgebühren bei Internetkonten). Aber wer sich so wenig anstrengt, bekommt meine lousy pennies nicht - aus Prinzip.

Nächster Versuch: Internet-Recherche. Bei der GLS-Bank gibt es immerhin 1,3 % und bei der Postbank einen VL-Fonds. Bei den Gutmenschen der GLS-Bank soll ich ein paar Seiten Formulare ausfüllen und bei der Postbank sofort ein Depot eröffnen. Bei beiden ist mir nicht klar, ob damit weitere Kosten verbunden sind, welche Formulare ich an den Arbeitgeber geben muss und wie es technisch weitergeht.

Mal sehen, ob Social Media mir weiterhilft. Ich werde meine Frage gleich mal twittern und bei Facebook posten, vielleicht will ja irgendein Geldinstitut doch noch meine paar Euros.

Update 25.04.:

Also gemeldet hat sich keines der oben angegebenen Geldinstitute, aber ein Kollege hat mir empfohlen mal mit seiner besseren Hälfte zu sprechen, die Beraterin in Finanzfragen ist. Das Gespräch steht noch aus, vielleicht weiß ich ja danach, wohin mit meinen 1914,48 Euro.

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1 Kommentar:

Daniel Clasvogt hat gesagt…

Und? Wo ist das Geld hin? War die Frau vom Kollegen eine Hilfe?